figuren theater tübingen

FLAMINGO BAR

"(...) Pfauenhafte Eitelkeit, hündische Divenhaftigkeit und schnatterndes Sich-zur-Schau-stellen. Ein Ort der Illusion ist diese FLAMINGO BAR, ein Ort, der die Schönheit in ihrer Verlogenheit und die Lüge in ihrer Schönheit aufdeckt. (...) Der Tod ist in Soehnles Theater immer präsent, wie auch das Morbide wesentlicher Teil seiner Ästhetik ist. Doch in diesem oftmals düsteren Theaterkosmos hat auch die Sinnlichkeit, das Lachen, die Schönheit ihren Platz. Vielleicht ist es das, was Soehnles Theater so faszinierend und so verstörend macht: dass Schönheit und Vergänglichkeit untrennbar zusammengehören, ja sich gegenseitig bedingen. Die ständige Präsenz des Todes verleiht der Schönheit etwas Flüchtiges, Vergängliches. Und genau darin liegt deren Zauber."
"(...) Soehnles Theater kommt ohne das gesprochene Wort aus, ist dabei aber nicht sprachlos. Sein Ausdruck liegt jenseits dessen, was wir als mittelbar empfinden - und das macht es so intensiv, geheimnisvoll und berührend. (...)"
Theater der Zeit, Arbeitsbuch 2000

"(...) Bizarr, poetisch, morbid (...) ein zwischen Düsternis und Komik oszilierender Totentanz. Bewegung und Musik sind so perfekt aufeinander abgestimmt, dass sich der Zuschauer ihrem beklemmenden Sog nicht zu entziehen vermag."
Die Rheinpfalz, 23.07.2000

"Das Tübinger Figurentheater geht einen Schritt weiter: FLAMINGO BAR erzählt keine Geschichte, sondern kreiert bewegte Bilder, die Assoziationen und Emotionen wachrufen. Frank Soehnle wird zum geheimnisumwitterten Magier, der das Nächste und das Entfernteste zusammenführt. Er ist ein zeitgenössischer Magier, burschikos, verschmitzt, nachdenklich in einem. Er zeigt deutlich, was er wie macht - im Machen ist er ein herausragender Meister! - und trotzdem bleibt alles in einem entrückten Schwebezustand. (...)"
Mannheimer Morgen, 22.07.2000

"(...) While the puppets are up to their amorous antics, Soehnle is visible to the audience. It is testament to the man's talents that this does not detract the audience from believing that the puppets are indeed driven by their own set of emotions and moving of their own will and accord. (...) Soehnle brilliantly incorporated two skits in which a man sneaks his pet dog to the opera. The whole house roared with laughter at this antic. (…) Bravo!"
New Straits Times, 15.05.1999

"(...) Frank Soehnle could be called a ‚universal artist' who has successfully blended all the arts to create one of the most exciting theatre evenings Bangkok has known for some time. (...)"
Bangkok Post, 22.05.1999

"(...) Soehnle ist wirklich ein sehr geschickter Puppenspieler. (...) Der große Erfolg von FLAMINGO BAR liegt darin begründet, daß hier die innovative Synthese von Puppentheater, Cabaret und Schauspiel gelungen ist."
Media Indonesia, 16.05.1999

"(...) The manipulation was precise and impeccable. (...) It was flawless in execution and brillant in design."
Puppetry Journal, 12/99

"(...) It should be hard to believe that sticks, rags and strings could elict so much emotion, laughter and curiosity, but the German puppeteer Frank Soehnle makes it easy to accept. (...) Yet the puppets are exquisitely suggestive and their movements hint fleetingly. (...) One terrific hour of fun."
New York Times, 11.09.1998

"(...) Dieser Könner der Beiläufigkeit, dieser Performer einer schmuddeligen Zufälligkeit, die sich unerwartet und urplötzlich zur dichtesten Metapher ballt, hat es mir angetan. Er ist ein Minimalist in Material und Bewegung, in Gestaltung und Ausstrahlung - und bannt seltsamerweise gerade dadurch sein Publikum. (...)"
Figura, 4/98

"(...) Soehnles Manipulation der Marionetten ist gleichermaßen des Staunens wert wie die Grundidee seiner Geschichte, die die Figuren zwischen Sein und Schein, Wahn und Wirklichkeit, Gestern und Heute agieren läßt."
Das andere Theater, 29/97

"(...) Verzaubern und entzaubern, analysieren und inszenieren, ausprobieren und einstudieren: das geht hier spielend zusammen, neckt und lockt sich gegenseitig. Die FLAMINGO BAR ist keine Geschichte zum Erzählen, sondern vorrangig Bilder- und Bewegungstheater, sie lebt von Situationen. (...) Traumentsprungen und gleichzeitig ein Wunderwerk handwerklicher Technik sind die Geschöpfe der FLAMINGO BAR, einem neuen Stern im Kosmos von Frank Soehnles Figurentheater."
Südwestpresse, 31.12.1997

"(...) FLAMINGO BAR was characterized by exquisite sic, forcefull design and courage to test the art form. Those who have long hailed that the manipulation and acting skill, quality sound/mu marionette is dead should see this work. They will find themselves at a christening and not a wake."
Austrailian Puppeteer, 8/97

"(...) Frank Soehnle zelebriert Virtuosität, die ihresgleichen sucht. Ein Meister seines Fachs und ein Philosoph, ein Schelm obendrein. (...)"
Magdeburger Stimme, 24.10.1997

"(...) Leben verleiht ihnen nur der Puppenspieler, der das Kunststück fertigbringt, zugleich unübersehbar präsent und dabei doch unsichtbar zu sein. (...)"
BNN, 23.12.1996

"(...) Soehnle entwickelt vor dem angedeuteten Ambiente einer Animierbar eine Folge faszinierender Sequenzen, die thematisch um die Motive Verführung und Tod kreisen. (...) Ein leidenschaftlicher Figurenspieler wie Frank Soehnle beschränkt sich nicht darauf, an Schnüren zu ziehen, in seinen Händen fängt einfach alles zu leben an. Ein skuriller, rätselhafter Totentanz."
Stuttgarter Nachrichten, 08.12.1996