figuren theater tübingen

Mit riesengrossen Flügeln

"...Magisch aufgeladen und poetisch still wie die Literatur des Nobelpreisträgers ist auch die Inszenierung.
(...) Ein Sieg der Fantasie über die Realität."
Süddeutsche Zeitung, Mai 2003

"...Es ist ein wahres Feuerwerk der Metamorphosen, wenn die Dorfleute koboldhafte Totengeister mit bösen Kratzhänden aus dem Erdreich hervorwühlen, während die morbide Marionette des Engels flatternd über allem zu wachen scheint. Zauberisch schönes Mysterientheater."
Mannheimer Morgen, 3/3/03

"...Wunderliches und Monströses, Pragmatismus und Aberglaube, kauzige Details und Seinsfragen fließen ganz selbstverständlich ineinander. Und so selbstverständlich und mit leichter Hand hat das ‚figuren theater tübingen' daraus einen mit einer Fülle an akustischen und optischen Ingredienzen in Schwung gehaltenen Bilderbogen geformt.(...) Ein zauberischer Mikrokosmos, wo Traum und Wirklichkeit sich vermählen."
Schwäbische Post, 25/2/03

"...Márquez' kleine Parabel lässt keinen Zweifel an der Untalentiertheit des Menschen für die Erkenntnis des Wunderlichen.(...) Die skurrilen Figuren, das teils groteske Spiel des Ensembles und die stellenweise tranceartige Musik schaffen einen Assoziationsraum, der bezwingend ist in seiner Andersartigkeit - und damit eben jene Faszination erlaubt, für die den Menschen in Márquez' Geschichte keine Zeit bleibt."
Esslinger Zeitung, 23/02/03

"...Die Erzählung, mit der Márquez wie immer Kindheitsschatten in Chiffren auffliegen läßt, ist bestens geeignet für die Variante eines eigenen magischen Realismus, den Soehnle und Co. im Theater vertreten.(...) Die wiedergewonnene Grazie des Kleistschen Marionettentheaters, einer zusätzlichen metaphysischen Reflexionsebene ausgesetzt - so läßt sich Frank Soehnles Figurentheater vielleicht fassen.(...)"
Südwestpresse, 26/2/03

" ...Hier die Geschichte. Und dort das Figurentheater von Frank Soehnle. Diese im Grunde ganz unbeschreibliche Kombination aus Menschen, Kostümen, Masken, Stoffen, Sachen, Tönen und Puppen. Belebtes und Unbelebtes dicht bei- und miteinander. Und zwar so dicht, daß das Unbelebte auf eine fantastische Weise real lebendig wird.(...) Wie nahe Leben und Sterben, Schönheit und Vergänglichkeit, Wissen und Geheimnis da beieinander sind! Wir hatten es beinahe vergessen. Nun ahnen wir es wieder."
Stuttgarter Zeitung, 24/2/03