figuren theater tübingen



Freischwimmer für Traumtänzer

Ein Pandämonium, wie es nur der Phantasie und Kreativität von Soehnle und seinen Mitstreiter/innen
entspringen kann. Und dazu diese phantastische, virtuose Figurenkörperbeherrschung: bis in die letzte
knochige Fingerspitze, bis ins letzte Gelenk eines von höheren Mächten gelenkten Spinnentiers.
Genug geschwärmt. Wer sehen mag, lässt sich verzaubern. Im Figurentheater.

Südwestpresse, 12.11.2016


Die Produktion „unter.wasser“ ist ein verspieltes Nachtstück der Phantasie und der starken Bildersprache.

Dazu ein paar von Soehnles äußerst reduzierten Miniaturfiguren auf Giacomettis Spuren, dazu auch allerlei
belebte Objekte, an die zwei großartige Figurenspieler (Sabine Effmert und Christian Glötzner) an einer
langen Bühnentafel Hand anlegen. Und zwar mittendrin, als Teil des Ganzen.
Frank Soehnle strebt seit jeher „visuelle Gedichte“ an. Hier werden sie so vielstimmig rezitiert wie selten.
Ein maritim-melancholischer Simmungsbilderbogen.

Fidena Portal, 14.11.2016


Mit einem poetischen Bilderreigen geht das Figurentheater Tübingen in neuer Spielstätte auf Tauchstation.
Manch origineller Einfall versetzt die Zuschauer in freudiges Staunen und fügt sich zu rührend-zarten Bildern.
Doch das Wasser ist nicht nur bedrohliches Grab, sondern auch Sehnsuchtsort. Regenprasseln, Bachgeplätscher
und Meeresrauschen in den Tonarrangements von Johannes Frisch verheißen Auflösung im Unendlichen,
Heimkehr und Freiheit.

Reutlinger General Anzeiger, 14.11.2016


Eine Reise an die Ränder der Realität
Die Zuschauer werden regelrecht vom einen ins nächste Bild gesaugt: ein pantomimischer Bilderbogen mit
skurrilen, filigranen Figuren, die schweben, tanzen und einfach nur da sind mit dezent prächtigen optischen
Effekten und magischer Beleuchtung.
Es geht inhaltlich auf große Fahrt: mal unter, mal auf, mal ganz nah ans Wasser bis die Inszenierung zu den
magischen Schlußbildern voller Schwerelosigkeit ansetzt.

Reutlinger Nachrichten, 11.11.2016