figuren theater tübingen

Rothschilds Geige

Nach der Erzählung von Anton Tschechow

Die letzte Vorstellung: Eine Schauspielerin und ein Marionettenspieler über-
geben ihre Erinnerungen an ein Theaterleben dem Trödel. Vorher erleben wir
noch einmal ihr Theater: Ein szenisches Ereignis, dem der Sargtischler Jakow
und seine Frau Marfa, der Heilgehilfe Maxim Nikolajitsch und der magere Jude
Rothschild eine melancholische und zugleich komische Farbigkeit verleihen.
Die Mittel der Inszenierung sind sparsam: eine Marionette, ein Cellokasten, ein
Paar Schuhe, ein schwarzes Tuch. Und doch gelingt es, mit diesen wenigen
Gegenständen eine ganze Welt auf die Bühne zu bringen. Eine Welt voller Sehn-
sucht und Traurigkeit, Heiterkeit und zarter Poesie.

Spiel: Ines Müller-Braunschweig und Frank Soehnle
Regie und Musik: Christiane Zanger

Im Repertoire seit Januar 1994